Performances & Installation

INZENIERUNG VON SAN KELLERS ZEIGESTAB « NOTHING IS PERFEKT » (2005)

1O min, Aufgeführt in Zusammenarbeit mit Jenny Scherer, in der Ausstellung « United by AIDS », im Migros Museum für GegenwartKunst, Zürich, 2019.

Video

Jeanne Jacob und Jenny Scherer zeigen eine neue Inszenierung des Action-Objektes Nothing is perfect (2005) von San Keller, ein Zeigestock aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst. In einen Tanz, inspiriert von Jeanne Jacobs Erzählungen, werden die Verbindung zwischen Abhängigkeit und Autonomie in Liebschaften und Partner*innenschaften in einen Tanz Verarbeitet.

 

 

 

Guter Sex

GUTER SEX

15 min, Aufgeführt im Rahmen des Hors-lits, in Luzern, 2019.

Video

Bei der Performance geht es um guten Sex. ‘Guter Sex ist Arbeit‘ sagt die Künstlerin während der Performance. Aber guter Sex ist vor allem Konsensual. Es ist einfacher, Konsens zu finden, zu kommunizieren, wenn man sich selbst schon darüber Gedanken gemacht hat. Jeanne Jacob trägt Sportsocken, stellt Fragen zu sexuellen Vorlieben und Erwartungen und isst eine Artischocke. Am Ende der Performance hat die Künstlerin das Vergnügen, ihr Artischockenherz schweigend zu verkosten.
Auszugs aus dem Gesprochenen Text: Warum zählen Menschen ihre Liebschaften? Fragst du während oder nach dem Sex, ob es gut war? oder fragst lieber nicht? Wie benennst du dein Geschlecht? Unterscheidest du zwischen Sex und Liebe? Magst du es nackte Genitalien aneinander zu reiben? Sind Po-Massage das beste ever? Magst du, wenn dein Partner oder deine Partnerin auf dich ejakuliert? Woher kommen deine Vorlieben? Wenn das Private politisch ist, ist es das Intime auch? Redest du gerne über Sex und Konsens

 

MA VIE D'ALFONSE

LA VIE D’ALFONSE

Performance
7mn.
Aufgeführt im Kollektiv Saféplesir, in der Indu und im Winkel, Luzern, 2017.

 

In ‘‘Ma Vie d’Alfonse’’ verarbeiten Angelina Burri und Jeanne Jacob persönliche Erlebnisse und ihre queerfeministische Perspektive auf soziale Verhältnisse zu einem Debut-Song. Mit viel Sprachwitz erzählen sie von der fiktiven Figur Alfonse und von alltäglicher «Banalitäten» mit politischer Dimension. Sie lachen über sich selbst, lassen ihrer Wut auf das Patriarchat freien Lauf – unterstrichen von elektronischen Klängen. Auszug aus dem Songtext:
« … Tu me parles des chattes mouillées et des nouveautés.
Nous on reste encrée, on ne perd pas le pied. On veut parler d’Alfonse, d’amour et de politique, même si ça sonne art féminin dramatique. La performance est partout. Y pensez. On va partir en couille, si vous désirez…»

 

drücke, Erzählperformance, ein Tisch zwei Stühle und Ton, 10 min, 2017. Aufgeführt mit Mirjam Ayla Zürcher am ACT Bern und Luzern. 
Wir sitzen am Tisch und kneten unsere Tonstücke, formen « Eindrücke ». « Er ist ein grosser Fan der Renaissance », sagst du. Stellst ein Stück Ton in die Mitte. Wie ein Figürchen – ein Eindruck. Ich höre dir zu und knete weiter. Forme Eindrücke und stelle sie in die Mitte. In der gemeinsamen Performance « Eindrücke » inszenieren Mirjam Ayla Zürcher und ich ein Gespräch über eine wichtige Figur in unseren Leben. Der Dialog erzeugt Eindrücke, die wir als Tonklumpen darstellen und in die Mitte des Tisches legen. Was am Ende von unserem Gespräch übrig bleibt, sind die Eindrücke.

EINDRÜCKE

Performance, c.a 10 min, Aufgeführt mit Mirjam Ayla Zürcher am ACT Bern und Luzern, 2017.

Wir sitzen am Tisch und kneten unsere Tonstücke, formen ‘‘Eindrücke’’. «Er ist ein grosser Fan der Renaissance» oder, sagst du. Stellst ein Stück Ton in die Mitte. Wie ein Figürchen – ein Eindruck. Ich höre dir zu und knete weiter. Forme Eindrücke und stelle sie in die Mitte. In der gemeinsamen Performance « Eindrücke » inszenieren Mirjam Ayla Zürcher und ich ein Gespräch über das Verhältniss unserer Väter mit der und unserer Kunst. Der Dialog erzeugt Eindrücke, die wir als Tonklumpen darstellen und in die Mitte des Tisches legen. Was am Ende von unserem Gespräch übrig bleibt, sind die Eindrücke.

 

Sag es weiter

SAG ES WEITER

4min
Aufgeführt an der K&V Ausstellung HSLU, am ACTBern und in der Galerie Onarte, Locarno, 2017.

«Das Bundesamt für Justiz teilte am Donnerstag mit, es habe die Auslieferung von Nekane Txapartegi bewilligt. Alle Voraussetzungen seien erfüllt. Die Aktivistin habe nicht glaubhaft darlegen können, dass sie gefoltert worden sei.».

-NZZ Ausgabe vom 23.03.17-

«Sag es Weiter» ist eine Reaktion auf die damalige politischen Situation der baskischen Aktivistin Nekane Txapartegi, die in der Schweiz während elf Monaten in Untersuchungshaft festgehalten wurde. Nekane war in die Schweiz geflohen, weil sie in Spanien Folter durch die Polizei erfahren hatte und ihr Gefängnisstrafen drohten. Nun sollte sie zurück ausgeschafft werden.  Ein Ventilator bläst eine silbirge Folie an die Wand. Hinter der Folie tagt die Künstlerin den Slogan «Free Nekane» an die Wand der Galerie. Erst als sie den Ventilatoraussteckt, fällt die Folie runter und die Aufschrift wird sichtbar. 

 

ERICH MÜSAHM KOMMT IN DER BBLACKBOXX

Erzählperformance in Zusammenarbeit mit Lukas Linder, täglich während eine Woche 20 min.
Aufgeführt im Rahmen des Festivals « Tanzt weiter und vergesst das weinen nicht » an der Bblackboxx (Basel), 2015.

Jeden Tag wird ein Ausschnitt aus dem Tagebuch vom anarchistischen Bohem-Poet Erich Mühsam gelesen.  Während der Lesung werden Skulpturen von ihm und eingie Charatere, die in seinen Texten vorkommen, gemalt und im Gelände der Bblackboxx aufgehängt.

 

 

Im Dunkeln

Installation in der Staumauer von Rätrichsboden, Grimselgebiet bei Bern, 2013.

Das Wasser fehlt, doch es verbindet die dreizehn hängenden Gummibötchen mit dem Raum und wird somit präsent.