Performance/ Installation

 

Guter Sex
Guter Sex, Performance 15min
 Aufgeführt im Rahmen des Hors-lits, Luzern, 2019.
Ich habe meine Sportsocken an und esse eine Artischocke auf einem Bett. Ein Mikrophon verstärkt meine Stimme sowie Schmatzgeräusche. Ich stelle Fragen über Sex und Konsens.
Auszug aus der Gesprochenen Text:
«…Warum zählen Menschen ihre Liebschaften? Redest du gerne über Sex und Konsens? Fragst du während oder nach dem Sex, ob es gut war? Oder fragst lieber nicht? Wie benennst du dein Geschlecht? Unterscheidest du zwischen Sex und Liebe? Sind Po-Massage das Beste ever? Magst du es, wenn dein Partner oder deine Partnerin auf dich ejakuliert? 
Wenn das Private politisch ist, ist es das Intime auch?… »
MA VIE D'ALFONSE
La vie d’Alfonse, Performance, 7min. Aufgeführt im Kollektiv Saféplesir, an der Industriestrasse 9, Luzern, 2017. 
In Ma Vie d’Alfonse verarbeiten Angelina Burri und Jeanne Jacob persönliche Erlebnisse und ihre queerfeministische Perspektive auf soziale Verhältnisse zu einem Debut-Song. Mit viel Sprachwitz erzählen sie von der fiktiven Figur Alfonse und von alltäglicher «Banalitäten» mit politischer Dimension. Sie lachen über sich selbst, lassen ihrer Wut auf das Patriarchat freien Lauf – unterstrichen von elektronischen Klängen. « … Tu me parles des chattes mouillées et des nouveautés. Nous on reste encrée, on perd pas le pieds. On veut parler d’Alfonse, d’amour, et de politique, même si ça sonne art féminin dramatique. La performance est partout. Y pensez. On va partir en couille, si vous désirez… » (Auszug aus dem Songtext)
Sag es weiter
Sag es Weiter, Performance Ventilator, Folie, Stift, 4min, 2017.
Aufgeführt an der K&V Ausstellung HSLU, am ACTBern und in der Galerie Onarte, Locarno.
«Das Bundesamt für Justiz teilte am Donnerstag mit, es habe die Auslieferung von Nekane Txapartegi bewilligt. Alle Voraussetzungen seien erfüllt. Die Aktivistin habe nicht glaubhaft darlegen können, dass sie gefoltert worden sei.».
-NZZ Ausgabe vom 23.03.17-
«Sag es Weiter» ist eine Reaktion auf die damalige politische Situation der baskischen Aktivistin Nekane Txapartegi, die in der Schweiz während elf Monaten in Untersuchungshaft festgehalten wurde. Nekane war in die Schweiz geflohen, weil sie in Spanien Folter durch die Polizei erfahren hatte und ihr Gefängnisstrafen drohten. Nun sollte sie zurück ausgechafft werden. 
Ein Ventilator bläst eine silbirge Folie an die Wand. Hinter der Folie tagt die Künstlerin den Slogan «Free Nekane» an die Wand der Galerie. Erst als sie den Ventilator aussteckt, fällt die Folie runter und die Aufschrift wird sichtbar.
In dieser Arbeit wird die Ästhetik von Widerstand zum Thema.
Erich Mühsahm kommt in der Bblackboxx, Erzählperformance, in Zusammenarbeit mit Lukas Linder, 2015.
Aufgeführt im Rahmen des Festivals Tanzt weiter und vergesst das weinen nicht, an der Bblackboxx.
Täglich während eine Woche 20min. Jeden Tag wird aus dem Tagebuch vom anarchistischen Bohem-Poet, Erich Mühsam gelesen.  Während der Lesung, werden Skulpturen von ihn und seinen nahen Umfeld gemalt und aufgehängt.
Eindrücke, Erzählperformance, ein Tisch zwei Stühle und Ton, 10 min, 2017. Aufgeführt mit Mirjam Ayla Zürcher am ACT Bern und Luzern.
Wir sitzen am Tisch und kneten unsere Tonstücke, formen « Eindrücke ». « Er ist ein grosser Fan der Renaissance », sagst du. Stellst ein Stück Ton in die Mitte. Wie ein Figürchen – ein Eindruck. Ich höre dir zu und knete weiter. Forme Eindrücke und stelle sie in die Mitte. In der gemeinsamen Performance « Eindrücke » inszenieren Mirjam Ayla Zürcher und ich ein Gespräch über eine wichtige Figur in unseren Leben. Der Dialog erzeugt Eindrücke, die wir als Tonklumpen darstellen und in die Mitte des Tisches legen. Was am Ende von unserem Gespräch übrig bleibt, sind die Eindrücke.
Im Dunkeln, Installation, 2013
Im Dunkeln
Installation in der Staumauer von Räterichsboden, Grimselgebiet bei Bern 2013. Dreizehn hängende Gummibötchen in der Staumauer. Das Wasser fehlt, doch verbindet und wird präsent.